Ein befugter Lehrer, der Förderunterricht erteilt, bietet Schülern, die sich entweder in der Grundschule oder auf höheren Schulen festgefahren haben, fachkundige Hilfe an. Diese Hilfe kann entweder in der Schule oder in der eigenen Praxis gegeben werden. Ein Förderunterricht erteilender Lehrer ist eine Person, die befugt ist, in der Grundschule zu unterrichten (Zeugnis der PABO, d.h.: Niederländische Ausbildung für Grundschullehrer) oder auf den höheren Schulen (Lehrerausbildung oder Universität). Im Anschluss hieran muss man sich zum Lehrer, der Förderunterricht erteilen kann, ausbilden lassen; entweder durch eine einjährige Ganztagsausbildung oder durch eine zweijährige Teilzeitausbildung.
Förderunterricht ist innerhalb des Unterrichtes meistens ein Auftrag und manchmal eine Funktion. Die Beschreibung des Aufgabenbereiches unterscheidet sich wesentlich von der des internen Begleiters(ib'er) und des Sorgekoordinators auf den höheren Schulen.
Die Aufgaben und die Zuständigkeiten werden im Verhaltenskodex und im Anforderungsprofil des "LBRT" wie auch im Kompetenzmodell und in den Kernaufgaben beschrieben.
Der Beruf eines Lehrers, der Förderunterricht erteilt, wird leider immer noch nicht geschützt. Jeder kann sich als "Lehrer, der Förderunterricht erteilt" bezeichnen und sich an die Arbeit machen.
Der "LBRT" war im Jahre 1995 der erste Verein bei den Lehranstalten, der einen Verhaltenskodex und ein Kompetenzmodell aufstellte. Damit die Qualität des Förderunterrichtes und die Befähigung des Lehrers, der Förderunterricht erteilt, garantiert werden können, hat der "LBRT" die Registrierung eingeführt. Nur Mitglieder, die den vom Verein aufgestellten Anforderungen entsprechen, können eingeschrieben werden.
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